Barrierefreiheit in Kultureinrichtungen

Kultureinrichtungen sollten für alle offen sein. Rollstuhlplätze sind mittlerweile an vielen Theatern und Bühnen vorhanden, für dicke Menschen geeignete Sitzmöglichkeiten fehlen hingegen. Oft sind beispielswiese die Sitzflächen zu schmal oder Armlehnen begrenzen die Stühle seitlich, so dass eine Vergrößerung der Abstände zwischen den Stühlen keinen Zugewinn an Komfort mit sich bringt.

Wie werden Sie Barrierefreiheit für alle in den Kultureinrichtungen sicherstellen?

Die CDU hat auf unsere Fragen mit einer Stellungnahme geantwortet.

Für die SPD ist es wichtig, dass kulturelle Angebote für Menschen mit und ohne Behinderungen gleichermaßen zugänglich sind. Bereits heute leisten unsere kulturellen Einrichtungen durch ihre Publikumsnähe und ihre Diversität wesentliche Beiträge auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft. In der brandenburgischen Museums-, Theater- und Orchesterlandschaft gibt es laufend kulturelle Angebote, die besonders auf Inklusion und die kulturelle Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gerichtet sind. Die meisten Standard-Angebote sind in Brandenburg für Menschen mit Behinderungen barrierefrei zugänglich. Das bundesweit beispielhafte Informationsportal im Internet unter www.barrierefrei-brandenburg.de mit rund 1000 Angeboten wird kontinuierlich aktualisiert und stark genutzt. Die SPD wird sich aktiv für das Ziel einsetzen, die Kultureinrichtungen Brandenburgs als Orte der kulturellen Bildung und Begegnung für alle Zielgruppen weitgehend barrierefrei zu gestalten.

Für diesen Wahlprüfstein haben uns DIE GRÜNEN keine Antwort übersandt.

Für diesen Wahlprüfstein hat uns DIE LINKE keine Antwort übersandt.

Barrierefreiheit ist die Voraussetzung für Teilhabe, daher sollte diese umfänglich zur Verfügung gestellt werden.

Von der AfD haben wir keine Antworten auf unsere Fragen erhalten.

Bewertung

So haben wir bewertet: Die Bewertung erfolgte auf einer fünfstufigen Skala mit Hilfe eine Smileysystems. Für die Gesamtbewertung ist es besonders wichtig, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen auch tatsächlich geeignet sind, um Diskriminierung entgegenzuwirken, daher ergibt sie sich aus dem gewichteten arithmetischen Mittel der drei Kriterien. 50 Prozent der Gesamtwertung wird dabei von der Effektivität der Maßnahme bestimmt, jeweils 25 Prozent von der Sensibilität für Problemlagen und von der Konkretion.

CDU SPD GRÜNE DIE LINKE FDP AfD
Sensibilität für Problemlage
Konkretion der Maßnahme
Effektivität der Maßnahme
Bewertung insgesamt
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