Bund für Antidiskriminierungs- und Bildungsarbeit (BDB)

Der BDB e.V. ist eine Selbstorganisation von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, die sich im Bereich Menschenrechte, Antidiskriminierung, Antirassismus, Flucht und Gender engagieren. Wir setzen uns seit 1996 zum Ziel, ein stärkeres Bewusstsein für Diskriminierung und Rassismus in der Gesellschaft zu schaffen, Diskriminierungen auf verschiedenen Ebenen entgegenzuwirken und zu einem gleichberechtigten Zusammenleben in der Gesellschaft beizutragen. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Arbeit gegen Rassismus / ethnische Diskriminierung (Benachteiligung aufgrund Herkunft, Kultur, „Hautfarbe“ und Nationalität). Der BDB e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, deren Arbeit durch ehrenamtliches Engagement, Spenden und Projekte ermöglicht wird.

Wir arbeiten in Reaktion auf konkrete Diskriminierungsfälle (Antidiskriminierungsberatung), aber ebenso schwerpunktmäßig präventiv, um Rassismus und andere Formen von Diskriminierung zu verhindern, z. B. durch Workshops und Fortbildungen sowie Forderungen nach mehr Gerechtigkeit bei der Gesetzgebung und in institutionellen Strukturen. Unser Anspruch ist es, die unterschiedlichen Arbeitsbereiche von Antidiskriminierungsarbeit (Beratung, Trainings und politische Netzwerk-/Lobbyarbeit) miteinander abzustimmen, damit Lerneffekte und Synergien entstehen. Wir richten unseren Blick nicht nur auf die individuelle, sondern ebenso auf die politische und institutionelle Ebene der Diskriminierung.

Web: www.bdb-germany.de

Bundesverband Trans* (BVT*)

Der Bundesverband Trans* (BVT*) setzt sich als bundesweiter Dachverband für eine Gesellschaft ein, in der alle trans* und nicht-binären Personen in Würde leben. Dieses Anliegen, dass trans* und nicht-binäre Personen sicher, selbstbewusst und selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, ist das langfristige Ziel, auf das die Arbeit des Verbands ausgerichtet ist.

Im Verband vernetzen sich Organisationen, Vereine, Gruppen und Initiativen sowie Einzelpersonen, die sich auch regionaler Ebene oder zu einem inhaltlichen Schwerpunkt für trans* und nicht-binäre Personen engagieren. Durch politische Interessensvertretung gestaltet der BVT* aktiv Politik mit und arbeitet an der Verbesserung der Lebenssituation von trans* und nicht-binären Personen. Darüber hinaus bildet der BVT* Fachkräfte aus den Bereichen Gesundheit und soziale Versorgung fort, stellt Infomaterialien zur Verfügung und ist in der Trans*jugendarbeit tätig.

Web: www.bundesverband-trans.de

Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Menschenhandel – KOK

Der KOK e.V. ist ein als gemeinnützig anerkannter, eingetragener Verein. Wir verstehen uns als ein Zusammenschluss von Organisationen, die sich gegen alle Formen von Menschenhandel und Ausbeutung sowie gegen Gewalt im Migrationsprozess einsetzen. Die 39 Mitgliedsorganisationen des KOK sind u.a. Fachberatungsstellen, Migrantinnen-Projekte, Frauenhäuser, Prostituiertenberatungsstellen und weitere Organisationen, die zu den genannten Themen arbeiten.

Der KOK arbeitet mit intersektionalem Verständnis, d. h. mit dem Wissen um strukturelle und vielfältige Diskriminierungsformen, die zusammenwirken und sich gegenseitig verstärken können. Der Schwerpunkt der Arbeit des KOK ist die Interessenvertretung von betroffenenFrauen, insbesondere Migrantinnen.Darüber hinaus arbeitet der KOK aufgrund seiner Erfahrung mit einer für alle Betroffenengruppen übergreifenden Expertise.
Der KOK ist bundes- und europaweit die einzige Koordinierungsstelle mit diesem Fokus und verfügt über eine umfangreiche und langjährige Expertise zum Thema Bekämpfung des Menschenhandels und jeglicher Formen der Ausbeutung.

Web: www.kok-gegen-menschenhandel.de

Büro zur Umsetzung von Gleichbehandlung (BUG)

Das Büro zur Umsetzung von Gleichbehandlung e.V. (BUG) hat sich im Frühjahr 2009 gegründet und verfügt über mehr als 94 Einzelmitglieder und ist seit Sommer 2009 gemeinnützig.

Das Büro treibt die Nutzung, Umsetzung und Stärkung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes voran und stellt hierfür, in strategischen Fällen, rechtliche Hilfe zur Verfügung. Dies geschieht durch die Durchführung von Gerichtsverfahren, die auch darauf ausgerichtet sind Rechtssicherheit zu schaffen und eine Rechtsfortbildung anzustoßen.

Das Büro setzt sich für die politische, soziale und rechtliche Umsetzung von Musterentscheidungen ein, um diskriminierende Strukturen, Regeln und Handlungsweisen weitgehend zu beenden. Dies geschieht auch durch Lobbyarbeit und Informations- und Öffentlichkeitsarbeit. Durch die sinnvolle Vernetzung relevanter Akteur*innen stößt das BUG die Entwicklung von Synergien an und unterstützt strategischen und taktischen Austausch.
Das BUG ist eine überparteiliche und außerkonfessionelle Organisation ohne institutionelle oder strukturelle Verbindungen zu politischen Parteien oder Vereinigungen, wie auch religiösen Gruppierungen oder Verbänden. Das BUG pflegt eine konstruktive Zusammenarbeit und einen Dialog mit Organisationen, die die Interessen von Personen, die potenziell von Diskriminierung betroffen sind, vertreten.

Web: www.bug-ev.org

Center for Intersectional Justice

Das Mandat des Center for Intersectional Justice ist es, die Lücke zwischen wissenschaftlicher Forschung, Politikgestaltung und grassroots-Aktivismus zu Themen der systemischen Ungleichheit und Diskriminierung zu schließen. Wir wollen einen Paradigmenwechsel in der Antidiskriminierungs- und Gleichstellungspolitik auf Bundes- und Europäischer Union herbeiführen und arbeiten daran, diese Bemühungen intersektionaler und damit inklusiver und effektiver zu gestalten.

Web: www.intersectionaljustice.org

Citizens For Europe

Citizens For Europe (CFE) ist eine zivilgesellschaftliche Organisation und ein gemeinnütziges Sozialunternehmen mit Sitz in
Berlin. Wir engagieren uns in Europa und erwirken strukturelle politische und soziale Veränderungen auf der lokalen Ebene mit dem Ziel einer inklusiveren, demokratischeren und partizipativen Gesellschaft.

Ein Teil unseres Teams hat sich insbesondere der Förderung der Zivilgesellschaft, der Stärkung der Solidarität in ganz Europa und der Ermöglichung transnationaler Kooperationen verschrieben. Wir sind überzeugt davon, dass Individuen, marginalisierte Gruppen und Non-Profit-Organisationen die Möglichkeit haben sollen, in Entscheidungsprozessen, die ihr Leben betreffen, aktiv zu partizipieren und direkt in sie einbezogen werden sollten. Deshalb bemühen wir uns, sie in ihren Bestrebungen, gehört zu werden und Entscheidungen zu treffen, zu unterstützen – beispielsweise indem wir ihnen Klein-Förderungen, maßgeschneiderte Trainings und benötigte Werkzeuge anbieten, aber auch unsere Netzwerke und Infrastruktur mit ihnen teilen. Wir sind lokal und
transnationalaktiv, in Partnerschaft mit Organisationen der Zivilgesellschaft und Bürgerrechtsaktivist:innen.

Unser Bereich „Vielfalt entscheidet – Diversity in Leadership“ versteht sich als Think-and-Do-Tank. Wir entwickeln Instrumente, Forderungen und Strategien, die notwendig sind, um Inklusionsprozesse voran zu bringen und zu professionalisieren. Wir arbeiten mit Verwaltungen, politischen Parteien, Universitäten, Unternehmen und Organisationen zusammen, die marginalisierte Gruppen – vor allem rassistisch diskriminierte Menschen – aktiv fördern wollen. Mittels angewandter Forschung, der Erhebung von Gleichstellungsdaten und unserem Beratungsangebot können Organisationen, die diese Gruppen priorisiert ansprechen und die sich mit Vielfalt auseinandersetzen wollen, Diskriminierung intersektional identifizieren und dementsprechend Personal- und Organisationsstrategien entwickeln, die der Vielfalt unserer Gesellschaft gerecht werden.

Web: www.citizensforeurope.org